Kompensation gleicht verursachte Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt an einem anderen Ort wieder aus.

Das Pariser Klimaschutzabkommen ist ambitioniert:
Bis zum Jahr 2050 will die Staatengemeinschaft Treibhausgasneutralität herstellen. Das heißt, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeinden, dürfen wir nur so viel CO2 ausstoßen, wie auch wieder aufgenommen werden kann. Klar ist: Wir benötigen dringender denn je sämtliche zur Verfügung stehenden Instrumente zur CO2-Minderung. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir alle etwas tun!

Erfreulicherweise sind viele Unternehmen bereit, ihre CO2-Emissionen möglichst zu begrenzen oder zu vermeiden. Wo sich im Unternehmensalltag z.B. ein Meeting nicht durch eine Telefon- oder Videokonferenz ersetzen lässt oder die unvermeidbare Geschäftsreise nicht mit dem Zug, sondern nur mit dem Flugzeug möglich ist, setzt Kompensation an: Unternehmen und Verbraucher können unvermeidbare CO2-Emissionen ausgleichen, indem sie einen Preis dafür zahlen. Wer beispielsweise auf das Flugzeug angewiesen ist, kann die verursachten Emissionen über greenmiles kompensieren.

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Kompensation bedeutet, dass eine verursachte CO2-Menge sich durch ein Klimaschutzprojekt an einem anderen Ort wieder vermeiden lässt. Das Prinzip funktioniert deshalb, weil es für den Klimaschutz keine Rolle spielt, wo die Treibhausgasemissionen ausgeglichen werden. Richtlinie hierfür ist das Kyoto-Protokoll. Es regelt den Handel mit Emissionsminderungszertifikaten.

Kompensation bringt zudem weitere positive Aspekte mit sich: Zum einen erhöht sich das Bewusstsein der Verbraucher für ihre Handlungen und die dadurch verursachten Emissionen. Zum anderen wirken Kompensationsprojekte positiv auf die nachhaltige Entwicklung in den Gastländern: Sie tragen vor Ort zu einem nachhaltigen Entwicklungspfad bei. So ist es für das Klima beispielsweise besser, wenn wachsende Volkswirtschaften schnell auf erneuerbare Energien setzen – ohne den Umweg über Kohle zu nehmen.

Grundlage für die Kompensation ist die Berechnung der CO2-Emissionen, die sich aus Geschäftstätigkeit und Unternehmensprozessen ergeben. Unternehmen können dann dafür zahlen – indem sie in CO2-Zertifikate investieren. greenmiles kauft gemäß der beauftragten CO2-Menge hochwertige und international anerkannte Emissionszertifikate ein und entwertet sie. Dadurch kann greenmiles gewährleisten, dass die Minderungsleistung eines Projekts nur einmal zur Kompensation genutzt wird. Die Zusätzlichkeit ist bei den Projekten ein entscheidendes Kriterium: Sie besagt, dass das Projekt ohne den Geldfluss aus dem Verkauf der Zertifikate nicht umgesetzt worden wäre. Am Ende erhält das Unternehmen ein vom TÜV-Nord geprüftes Zertifikat als Nachweis für seine CO2-Kompensation.

greenmiles nutzt hochwertige CDM und Gold Standard Projekte für den Ausgleich der Treibhausgasemissionen. Der freiwillige Klimaschutzbeitrag aus der Kompensation (1 CO2-Zertifikat entspricht 1 Tonne CO2-Äquivalent) fließt dann direkt in weltweite Klimaschutzprojekte, wie z.B. Energieerzeugung aus Windkraft in Neukaledonien oder Solarkraft in Südafrika. Eine regionale Wertschöpfung fördert zusätzlich positive wirtschaftliche und soziale Effekte.

Wie kann jeder seinen CO₂-Footprint so gering wie möglich halten?

Vermeiden

Die Überlegung: Welche Aktivitäten kann ich durch solche ersetzen, die weniger CO2 freisetzen?

Das heißt: Lieber eine Videokonferenz abhalten als in den Flieger steigen oder – falls möglich – per Bahn anreisen, wenn sich das Meeting nicht umgehen lässt.

Reduzieren

Es gibt viele Wege, CO2 im Alltag zu reduzieren: Auf erneuerbare Energien setzen, Geräte mit hohen Effizienzstandards wählen oder regionale Waren und Güter kaufen.  

Kompensieren

Die verbleibenden, nicht weiter reduzierbaren Emissionen gleicht greenmiles vollständig für Sie aus. Dies geschieht über die Finanzierung von qualitativ hochwertigen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern.